Gründer im Interview

Wenn nachhaltig bedeutet weniger Schaden anzurichten, und klimaschonend mehr CO2 aus der Luft zu nehmen als CO2 zu verursachen, dann machen diese Weine die Welt zu einem besseren Planeten

Advertorial

Laut einer neuen Studie wollen 7 von 10 Verbrauchern nachhaltiger leben. Die meisten Verbraucher sind sich auch bewusst, wie sich ihre Kaufentscheidungen auf die Umwelt auswirken. Doch auf dem Weg zum Kauf gibt es zahlreiche Hürden, die Käufer davon abhalten können, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen.

Christoph Reiter, Geschäftsführer von FairGrapes, sagt: „Ich sehe es als meine Aufgabe, nachhaltige Entscheidungen so einfach wie möglich für den Verbraucher zu machen.“

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Mehrheit deutscher Konsumenten will nachhaltiger leben. Mangelnde Transparenz und Kosteneinsparungen aus Seite der Unternehmen macht es ihnen jedoch häufig schwer, das Richtige zu tun, weshalb sie in alte Verhaltensmuster zurückfallen.
  • Auf der anderen Seite gibt es eine wachsende globale Bewegung von Unternehmen, die aktiv eine nachhaltige, soziale und faire Zukunft vorantreiben, indem sie den Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Fokus stellen.
  • Im Interview erzählt der Gründer einer Weinmarke aus Bayern, wie sie den nachhaltigen Konsum hochwertiger Winzerweine besonders einfach machen und weshalb das neuartige Konzept innerhalb kürzester Zeit eine so große Fangemeinschaft um sich herum versammelt hat.

„Worum geht es FairGrapes?“

Reiter: Wir glauben daran, dass großartige Weine nur auf einem gesunden Planeten entstehen können. Ganz im Sinne unseres Leitbilds „Wein trinken und Natur schützen“ setzen wir uns für ein harmonisches Miteinander von Mensch und Natur ein. Indem Kunden unsere Weine trinken, machen sie die Welt zu einem besseren Ort, da sie mit jeder Flasche ein konkretes Naturschutzprojekt unterstützen.

„Was muss sich ändern?“

Reiter: Unser derzeitiges Wirtschaftssystem ist ebenso beeindruckend wie rücksichtslos. Es erlaubt es uns, Waren effizient zu handeln und Angebot und Nachfrage aufeinander abzustimmen. So hat es zu einem exponentiellen Wirtschaftswachstum geführt und Hunderte von Millionen Menschen aus der Armut geholt.

„Das klingt doch erst einmal gut.“

Reiter: Leider haben unsere Märkte eine fundamentale Schwäche. Sie basieren auf unlimitiertem Wachstum auf einem limitierten Planeten. Negative Auswirkungen wie Umweltverschmutzung finden in unseren Märkten keine Berücksichtigung, sofern wir sie nicht zwingen. Auch natürliche Ressourcen, die verbraucht werden, werden niemandem in Rechnung gestellt. Die Märkte optimieren nicht für das kollektive Wohlergehen oder gar für unser Überleben.

„Was sind die Folgen daraus?“

Reiter: Die Grundlagen unserer Wirtschaft und Gesellschaft – ein stabiles Klima, natürliche Ressourcen wie saubere Luft und Wasser und eine gesunde Artenvielfalt – sind allesamt bedroht. Die Luft an der Erdoberfläche hat sich bereits deutlich erwärmt. Auch die Ozeane haben sich deutlich erwärmt. Das zeigt sich bereits an der hohen Anzahl von Stürmen, Dürren, Überschwemmungen und Bränden. In weniger als fünf Jahrzehnten sind die Populationen von Säugetieren, Vögeln, Amphibien und Fischen um schockierende 68 Prozent zurückgegangen.

Trockenheit und eine massenhafte Vermehrung schädlicher Borkenkäfer haben deutschen Wäldern stark zugesetzt. Damit unsere Wälder mit den steigenden Temperaturen des Klimawandels klarkommen, müssen wir sie zu klimastabilen Mischwäldern umbauen.

Dabei sind 97 Prozent der Fachleute sich sicher, dass der Klimawandel menschengemacht ist. Zu dem Ergebnis kam eine Auswertung von über 12.000 Studien. Viele Fachleute plädieren darauf, dass die Erde sich nicht mehr als 1,5 Grad Celsius erwärmen darf. Steigt die Erderwärmung darüber, werden sogenannte Kippelemente ausgelöst, sodass sich die Erderwärmung nicht mehr kontrollieren lässt. Um das drängendste Problem unseres Planeten anzugehen, müssen wir aktiv werden.

„Erste Erfolge konnten Sie bereits erzielen. Wie soll es weitergehen?“

Reiter: Das stimmt, wir stehen zwar noch ganz am Anfang, können aber trotzdem schon jetzt auf tausende zufriedene Kunden zurückblicken. Letztes Jahr haben wir die erste Bienenwiese angelegt und das erste Feuchtbiotop ausgehoben. Diesen März dann 2000 Bäume in Bayern gepflanzt.

Zur Baumpflanz-Saison im Frühjahr werden die Bäume für den verkauften Jahrgang gepflanzt. Hier zuletzt im März 2022 im bayerischen Ketteldorf. Die Arbeit erfolgt durch handliche Gerätschaften und Muskelkraft, ohne den Einsatz großer schwerer Maschinen.

Es erfüllt mich mit Freude, wenn ich sehe, wie sich um unsere Weine herum eine Gemeinschaft von Menschen gebildet hat. Menschen, die unsere Idee teilen und ein Statement für nachhaltigen Konsum setzen.

„Wie muss ich mir die Kunden von FairGrapes vorstellen?“

Reiter: Wirklich auffällig ist, dass sich unsere Kunden allesamt echt verdammt gut mit Wein auskennen. Wer sonst Wein im Supermarkt kauft, ist bei uns eher fehl am Platz. Unsere Kunden sind Menschen, die einen guten Wein erkennen, gerne auch direkt beim Winzer kaufen, den sie vielleicht sogar persönlich kennen.

Inzwischen pflanzen tausende klimabewusste Weintrinker Bäume in Deutschland, indem sie die Weine von FairGrapes trinken. Die Pflanzaktionen erfolgen durch handliche Gerätschaften und Muskelkraft, ohne den Einsatz großer schwerer Maschinen.

Diese persönliche Nähe ist etwas, was Kunden auch bei uns schätzen. Mit dem Unterschied, dass wir ihnen die Weine bequem und klimaneutral bis an die eigene Haustür liefern. Zum Glück spricht ja nichts dagegen, mehr als nur einen Lieblingswein zu haben.

„Wo gibt es die Weine zu kaufen?“

Reiter: Die Weine gibt es exklusiv in unserem Online-Shop ( www.fairgrapes.eu ) zu kaufen. Wir versenden klimaneutral direkt ab Weingut. Aufgrund der großen Nachfrage kann es kurzfristig dazu kommen, dass einzelne Weine ausverkauft sind. Aber im Hintergrund arbeiten wir bereits daran, unser Sortiment zu erweitern. Denn jede Bestellung unterstützt die Bewältigung der Klimakrise und hilft dem Schutz der Weinbauregion Deutschland.

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