NATURSCHUTZPROJEKT REALISIERT

Weintrinker lassen 10.000 Liter Feuchtbiotop in Bayern entstehen

Advertorial

von Christoph Reiter

Mitten im November auf einem Hochplateau im Spessart wird ein Bagger von einem Anhänger entladen. Daneben stehen mehrere Personen mit Gummistiefeln und dicken Jacken und schnaufen Ihren warmen Atem in die kalte Luft eines perfekten Herbsttages. Was passiert hier mitten im Spessart, eines Deutschlands größter Waldgebiete? Für die meisten Beobachter ein unerklärliches Geschehen, was nicht so genau zugeordnet werden kann.

Konstantin von FairGrapes und Christian vom Naturpark Spessart beobachten das Geschehen.

Was hier unter Einsatz schweren Gerätes passiert ist die Umsetzung eines Naturschutzprojekts. Mit einem Baggern werden auf einer Fläche von ca. 400 Quadratmetern insgesamt zehn Weiher ausgehoben.

Noch sind sie nicht mit Wasser gefüllt. Pfützen an den tiefsten Stellen verraten aber bereits nach wenigen Minuten, dass der Grundwasserdruck in den nächsten Tagen dafür sorgen wird.

Hier, mitten in einem Wald in Bayern, entsteht ein Feuchtbiotop. Mit seinen fast 10.000 Litern Volumen soll es das Zuhause für eine Vielzahl an Tieren und Insekten werden. Allen voran eine ganz bestimmte Art. Die vom Aussterben bedrohten Libellen. 

In einem Bericht von 2021 wurde festgestellt, dass 29 % der Libellenarten in den letzten 35 Jahren einen Rückgang der Population erfahren haben. Das liegt an der unaufhörlichen Landgewinnung des Menschen. Unzählige natürliche Biotope wurden durch den Menschen in den letzten Jahrzehnten zerstört. Meistens, um Flächen für Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Fischzucht zu gewinnen.

Für einen erfolgreichen Artenschutz gilt es diese Flächen zurückzugewinnen. Doch Renaturierung ist kostspielig und muss finanziert werden. Naturschutzorganisationen fehlt es aber meistens an Geldern. Die Spendenbereitschaft in Deutschland ist hoch, aber deshalb noch lange nicht ausreichend. Es braucht kreative Ideen. Ideen, wie die beiden Gründer von FairGrapes sie haben.

Christian in einem frisch gegrabenen Weiher

Zurück zum Hochplateau im Spessart. Einer der Beobachter mit Gummistiefeln und warmer Jacke ist Konstantin Haßmann. Zusammen mit seinem Studienfreund Christoph Reiter hat er vor sechs Monaten das Unternehmen FairGrapes gegründet. Die beiden haben eine Mission. Sie glauben daran, dass Naturschutz einfach sein sollte. Gemeinsam mit ihren Kunden wollen sie Schluck für Schluck die Natur schützen. Sie bieten hochqualitative Weine an, die mit jeder verkauften Flasche gleichzeitig ein konkretes Projekt zum Natur- und Artenschutz unterstützen.

So auch bei diesem Feuchtbiotop. Mit jeder verkauften Flasche Donata, einem feinherben Riesling, schützen die naturbewussten Kunden 10 Liter Feuchtbiotop. Das Konzept wird so gut angenommen, dass bereits zwei Monate nach Verkaufsstart das erste Projekt umgesetzt werden konnte.

Konstantin von FairGrapes präsentiert den feinherben Riesling Donata

Begleitet wird das Projekt vom Naturschutzverein Naturpark Spessart. Er unterstützt FairGrapes bei der Auswahl geeigneter Flächen, bei der Planung und Umsetzung und auch bei der Kontrolle des Projekterfolgs. Mit regelmäßigen Artenzählungen wird der Erfolg des Feuchtbiotops in den nächsten Jahren gemessen. Herr Salomon vom Naturpark Spessart ist sich aber bereits jetzt schon sicher: „Das wird ganz sicher ein Erfolg.“

Mehr über die Weine von Haßmann und was sie mit Naturschutz zu tun haben, erfährst du auf der Website von FairGrapes.

Zur Website von FairGrapes >

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