Impact-Report 2021 - schon heute klimapositiv

Die Emissionen von Kohlenstoffdioxid und anderen Äquivalenten sind verantwortlich für unsere Klimakrise. Indem wir CO2 einsparen und kompensieren, können wir klimapositiven Weinkonsum ermöglichen. Für die Berechnung beziehen wir uns auf verlässliche Zahlen der Organisation ClimatePartners und unseres Partners TreePlantingProjects.

Die CO2-Bilanz einer Flasche Wein

Die Landesanstalt für Wein und Gartenbau in Veitshöchheim hat zusammen mit ClimatePartners die CO2-Bilanz einer 0,75 Liter Flasche Wein errechnet. Nach der Betrachtung von mehreren Weingütern unterschiedlicher Größe ergab sich eine durchschnittliche CO2-Bilanz von 900 Gramm CO2 inklusive Äquivalente für eine 0,75 Liter Flasche Wein. Dabei fallen 25 % der Emissionen auf die Arbeit im Weinberg, 28 % auf die Arbeit im Keller und Betrieb und 48 % auf die Verpackung und Abfüllung.

Quelle: Der CO2 Fußabdruck der fränkischen Weinwirtschaft

Reduzierung des CO2 Fußabdrucks entlang der Wertschöpfungskette

Zusammen mit unseren Partnern hinterfragen und optimieren wir Prozesse fortlaufend. In unserem Lager setzen wir auf Ökostrom, wir fördern bei unserer Logistik die Kreislaufwirtschaft, legen bei der Auswahl von Glasflaschen Wert auf ein möglichst geringes Gewicht. In der oben gezeigten CO2 Bilanz einer Flasche Wein stört uns ein Emissionsverursacher besonders. Mit 32 % verursacht die Herstellung der Einweg-Glasflasche knapp ein Drittel der gesamten CO2-Emissionen. Wir wollen das verändern und sind auf der Suche nach einer innovativen und klimafreundlichen Verpackungsform.

Kompensation des verursachten CO2

Leider wird es nie möglich sein, alle CO2-Emissionen zu verhindern. Alles, was nicht verhindert werden kann, muss durch Ausgleichsprojekte kompensiert werden. Durch unser Aufforstungsprojekt mit TreePlantingProjects wollen wir immer mehr CO2 binden, als unsere Weine verursachen. So schaffen wir klimapositiven Weingenuss und tragen zur Erreichung des 1,5 Grad-Ziels bei.

Positiver Fußabdruck in Zahlen

Manchmal darf man Dinge nicht beim Namen nennen. Dass FairGrapes durch alle Klima- und Naturschutzprojekte zu einem klimaneutralen Unternehmen wird und klimapositiv wirtschaftet, sollte eigentlich selbsterklärend sein. Eine Zertifizierung haben wir bisher aber noch nicht. Bis die harten Zahlen kommen, haben wir anhand der Daten von ClimatePartner und der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau, sowie den Zahlen unseres Projektpartners TreePlantingProjects unsere eigene Rechnung aufgemacht. Die Berechnung wird anhand von zwei Kennzahlen durchgeführt. Eine Flasche Wein verursacht 900 Gramm CO2 inklusive CO2-Äquivalente. Wir schlagen hier zur Sicherheit nochmal 100 Gramm auf und rechnen mit 1 Kilogramm CO2 je Flasche. Laut TreePlantingProjects bindet eine Buche pro Jahr durchschnittlich 12,5 Kilogramm CO2. Da dieser Wert aber stark durch Faktoren wie Standort, Boden, Alter und Art der Bäume variiert, rechnen wir mit 8 Kilogramm pro Jahr bei einer Standzeit der Bäume von 80 Jahren. Ausgerechnet bindet also ein gepflanzter Baum in den nächsten 80 Jahren mindestens 640 Kilogramm CO2.

Quelle: TreePlantingProjects – Wald gegen Klimawandel


Für das Jahr 2021 haben wir mit TreePlantingProjects 2000 Bäume auf ca. einem Hektar Wald gepflanzt. Nicht alle Bäume werden 80 Jahre wachsen können. In 80 Jahren werden noch circa 700 Bäume auf der Fläche übrig sein. Diese nehmen wir als Grundlage für unsere Berechnung.
In 2021 haben FairGrapes laut unserer Rechnung 6 Tonnen CO2 verursacht. Die gepflanzten Bäume für das Jahr 2021 werden in den nächsten 80 Jahren mindestens 448 Tonnen CO2 binden. Diese grobe Rechnung zeigt, dass wir bereits heute klimapositiv wirtschaften und mehr CO2 binden, als durch die Herstellung unserer Weine ausgestoßen wird.