Gründer im Interview

Winzer erobert Deutschland mit neuartigem Konzept im Sturm

Advertorial

Das Magazin DER FEINSCHMECKER wählte ihn 2022 zu den einflussreichsten Talenten der Weinbranche. Auch BILD berichtete über das neuartige Konzept mit dem Namen FairGrapes. Konstantin Haßmann (27 J.), Jungwinzer und angehender Sommelier und der Jungunternehmer Christoph Reiter (30 J.) sind aus der sich wandelnden Weinbranche nicht mehr wegzudenken – man könnte sogar behaupten, sie sind der Grund für den Wandel.

In einem Interview mit Konstantin Haßmann (links) erklärt uns der gelernte Winzer, wie er den Weinhandel mit seiner Weinmarke FairGrapes neu denkt.

„Hallo Herr Haßmann, was macht FairGrapes?“

Haßmann: Wir bieten erstklassige Qualitätsweine, die fair hergestellt, fair gehandelt und vor allem fair zur Natur sind. Mit jeder verkauften Flasche unserer Weine unterstützt man gleichzeitig ein konkretes Projekt zum Natur- und Artenschutz.

„Woher kommen FairGrapes Weine?“

Haßmann: Leider bin ich als Quereinsteiger in der Branche nicht mit einem elterlichen Weingut gesegnet. Mittlerweile freue ich mich aber sehr über diesen Umstand. Denn er ermöglicht mir mehr Freiheiten. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Top-Winzern aus ganz Deutschland zusammen.


„Wir wollen anderen Unternehmen zeigen, dass echtes nachhaltiges Engagement kein Kostenfaktor ist, sondern von den Konsumenten wertgeschätzt wird.“


Jeder Winzer hat seinen eigenen Charakter, arbeitet auf unterschiedlichen Böden, mit unterschiedlichen Methoden. Das macht unsere Weine vielseitig und spannend. So können wir uns bei jedem Winzer auf seine Stärken konzentrieren.

Haßmann kontrolliert die Qualität der Trauben im Rheingau. Wenige Monate später entsteht daraus ein Riesling.

Unser Silvaner und der Rosé kommen vom Buntsandstein aus Franken, unsere Rieslinge aus dem facettenreichen Rheingau, unsere Grau- und Spätburgunder aus dem sonnenverwöhnten Baden und unser Demeter-Weißburgunder von der Nahe. Eines haben aber alle Winzer gemeinsam. Sie betreiben naturnahen Weinbau auf dem höchsten Qualitätslevel, was Deutschland zu bieten hat.

„Wie kam es zu der Idee den Naturschutz mit Wein zu verbinden?“

Haßmann: Bei FairGrapes sind wir davon überzeugt, dass Konsum nachhaltiger werden muss. Und das in allen Branchen. Wir wollen anderen Unternehmen zeigen, dass echtes nachhaltiges Engagement kein Kostenfaktor ist, sondern von den Konsumenten wertgeschätzt wird. Wir wollen nicht darauf warten, dass die Politik diesen Standpunkt durchsetzt.

Unser Ziel ist, dass Wirtschaft und Konsumenten an einem Strang ziehen und es selbst in die Hand nehmen. So könnten wir gemeinsam viel erreichen. Deshalb gehen wir mit einem guten Beispiel voran und unterstützen mit jeder Flasche unserer Qualitätsweine konkrete Natur- oder Artenschutzprojekte.

„Was für Projekte unterstützen ihre Kunden denn genau?“

Haßmann: Uns ist es wichtig, dass die Gelder sinnvoll eingesetzt werden und die Projekte nachvollziehbar sind. Aus diesem Grund finanzieren wir ausschließlich regionale Vereine und gemeinnützige Organisationen, sodass wir den Fortschritt selbst tagtäglich begleiten können.

Mit unserem trockenen Silvaner pflanzen wir beispielsweise nachhaltige Mischwälder hier in Deutschland. Oder beim trockenen Riesling säen wir für jede Flasche einen Quadratmeter Bienen- und Insektenwiesen und schaffen so Lebensräume für Wildbienen und eine Vielzahl an Insekten. Unser Rosé schützt bedrohte Schmetterlingsarten und unsere drei Burgunder-Weine schützen Fledermäuse, Schweinswale und Meeresschildkröten.

Einmal jährlich zur optimalen Jahreszeit werden die Bäume für den verkauften Jahrgang gepflanzt. Hier zuletzt im März 2022 im bayerischen Ketteldorf.

Wie Sie merken, eine bunte Mischung aus unterschiedlichsten Natur- und Artenschutzprojekten. Sie alle haben aber etwas gemeinsam. All diese Projekte erfahren von der Öffentlichkeit zu wenig Unterstützung, obwohl sie so wahnsinnig wichtig für unsere Natur und Artenvielfalt sind.

Mit FairGrapes wollen wir diesen Umstand ändern und Konsumenten eine alltägliche Möglichkeit anbieten, bei der sie etwas Positives bewegen können. Ganz nach dem Prinzip – nimm etwas von der Natur und gib ihr im Gegenzug etwas zurück. So einfach kann nachhaltiger Konsum sein.

„FairGrapes ist ja noch am Anfang. Wo geht die Reise hin?“

Haßmann: Ja, das stimmt, wir sind erst letztes Jahr gestartet. Trotzdem können wir schon jetzt auf tausende zufriedene Kunden zurückblicken. Es ist schön zu sehen, dass sich immer mehr Weintrinker und Weinhändler unserer Bewegung anschließen.

Bei FairGrapes werden Trauben noch per Hand gelesen. Im Vergleich zur maschinellen Ernte hat das den großen Vorteil, dass faule und unreife Trauben herausgeschnitten werden können.

Uns ist die Herkunft der Weine sehr wichtig. Wir wollen wissen, aus welchen Weinbergen die Trauben stammen. Außerdem müssen unsere Weine naturnah ausgebaut sein. Selbstverständlich ohne tierische Schönungsmittel, wie Gelatine oder Eiweiß.

Die Vision von FairGrapes ist es, faire Weine aus ganz Deutschland anzubieten. Hier arbeiten wir im Hintergrund bereits an einer Erweiterung des Portfolios. Mehr kann ich dazu noch nicht sagen, das soll natürlich eine Überraschung werden.

„Wo gibt es die Weine zu kaufen?“

Haßmann: Bisher verkaufen wir unsere Weine im eigenen Online-Shop ( www.fairgrapes.eu ) und versenden klimaneutral direkt ab Weingut. Auch Fachhändler und Restaurants kommen mehr und mehr dazu.

Hier wird sich in den nächsten Monaten viel tun. Bis dahin freuen wir uns über jede Bestellung. Es ist wirklich schön zu sehen, dass sich immer mehr Weintrinker unserer Bewegung anschließen. Denn jede Bestellung zeigt uns, dass wir nicht nur hoffnungslose Optimisten sind, sondern dass nachhaltiger Konsum in der Gesellschaft Anklang findet.

P.S.: Tausende Kunden haben die Weine von FairGrapes bereits probiert und im Schnitt mit 4,79 von 5 Sternen bewertet. Neben dem nachhaltigen Konzept und der schnellen Lieferzeit wurde dabei insbesondere der fruchtige aber elegante Geschmack der Weine gelobt.