Dieser 9,90 € Rosé aus der Pfalz macht gerade die Provence nervös
Bei der Falstaff Rosé Trophy holt ein Spätburgunder-Rosé für unter 10 € starke 91 Punkte – und lässt damit Flaschen hinter sich, die das Doppelte und Dreifache kosten.
Wenn eine Jury jedes Jahr die besten Roséweine kürt, stehen vor allem die üblichen Verdächtigen auf der Liste: Provence, Côtes du Rhône, große Namen, stolze Preise. Und am Ende zählt bei so einer Wertung nur eines – was im Glas ist. Nicht das Etikett, nicht der Preis.
Genau da wird es interessant. Denn unter den Top Rosés taucht einer auf, der kein Château im Namen trägt und keine 20 € kostet: KEANU, ein Spätburgunder-Rosé aus der Pfalz. 91 Punkte. Preis: unter 10 €.
Was die Jury da bewertet hat, schmeckt so: Erdbeere, Himbeere, ein Kick Johannisbeere – kalt eingeschenkt bei 8–10 °C, trocken und frisch, ohne die Bonbonsüße, an der die meisten günstigen Rosés scheitern. Der Wein, den man öffnet, wenn der Abend leicht werden soll.
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Vom aktuellen Jahrgang nur noch begrenzte Kartons
Warum ausgerechnet die Pfalz?
Der typische Provence-Rosé, den man dafür feiert – zart lachsfarben, trocken, feine Beerenfrucht – ist kein Zauberwerk der Region. Er ist ein Handwerk: schonende Pressung, kühle Vergärung, kein Holz. Das kann man auch woanders. Man braucht dafür nur reife, gesunde Trauben und einen Winzer, der weiß, was er tut.
Die Pfalz gehört zu den sonnenreichsten Weinregionen Deutschlands, und ihr Spätburgunder liefert genau das Material, aus dem großer Rosé entsteht. Der Unterschied zur Provence steht am Ende vor allem auf dem Preisschild: Wer „Provence" auf dem Etikett will, zahlt für den Namen mit. Wer den Stil will, kann ihn deutlich günstiger bekommen.
Zwei Winzer, ein klarer Plan
Hinter KEANU stehen Hans-Heinrich und Hans-Jörg vom Weingut Lauermann & Weyer. Ihr Ansatz ist bewusst kompromisslos einfach: schonende Pressung, kühle Vergärung im Stahltank, kein Holz. So bleibt der Rosé frisch, klar und sauber – und vor allem wirklich trocken (6,1 g/l Restsüße): Frucht statt Bonbon.
Die kleine Rechnung
Rechnen wir es nüchtern durch: Eine Flasche ergibt etwa sechs Gläser. Im 12er-Paket – du zahlst 9 Flaschen, bekommst 12 – kostet dich das Glas KEANU damit rund 1,25 € – weniger als ein Espresso im Café, für einen Rosé mit 91 Punkten.
Gleicher Stil, halber Preis – jetzt probieren →
Der letzte Punkt in der Tabelle ist übrigens kein Marketing-Gag: FairGrapes ist ein Social Business. Für jede Flasche KEANU wird mit The Generation Forest neuer tropischer Mischwald in Panama gepflanzt – mit echten Zertifikaten und 90 Jahren Schutz. Über 5.000 m² sind so schon zusammengekommen.
Was Kunden nach dem ersten Glas sagen
Passt KEANU zu dir?
Ganz ehrlich: nicht für alle. Aber wenn du fruchtigen Rosé magst, der nicht süß ist, einen sicheren Wein für Balkon, Gäste und Grillabende suchst und lieber einen ausgezeichneten Rosé kaufst, statt im Regal zu raten – dann ist das hier genau dein Glas.
Probier den 91-Punkte-Rosé
100 % Geld-zurück: Öffne die erste Flasche und entscheide dann. Wenn KEANU nicht dein Geschmack ist, schickst du die restlichen Flaschen zurück und bekommst dein Geld wieder. 30 Tage, keine Diskussion.
Man kann für einen guten trockenen Rosé weiter 20 € und mehr bezahlen. Oder man probiert den, der bei der Rosé Trophy gerade bewiesen hat, dass es auch anders geht. Nur eines lässt sich nicht aufschieben: Vom aktuellen Jahrgang sind nur noch begrenzte Kartons da – und der nächste Sommerabend kommt bestimmt.
