Diese 13 Merkmale unterscheiden die Weine von FairGrapes zu anderen Weinen

Diese 13 Merkmale unterscheiden die Weine von FairGrapes zu anderen Weinen

Manche Menschen geben 20, 30, ja sogar über 50 Euro für eine einzelne Flasche Wein aus. Sechs Flaschen unserer Weißweine kosten 69 Euro. Ein fairer Preis, meiner Meinung nach. Dennoch sagen mir Interessenten regelmäßig, dass sie unser Konzept mögen, die Weine auch gerne bestellen und probieren würden, aber unsere Preise zu hoch finden.

Falls es dir auch so geht, dann bist du hier genau richtig. Denn wenn ich dich richtig verstehe, geht es dir darum, dass du ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis erwartest. Du möchtest Weine zu einem angemessenen Preis kaufen, keinen Euro zu viel zahlen.

Habe ich dich da richtig verstanden? Prima. Lass mich dir zeigen, warum bei FairGrapes genau das bekommst, was du willst. Ich bin mir sicher: Am Ende des Beitrags wirst du überzeugt sein, dass unsere Weine nicht nur einen angemessenen Preis haben, sondern im Vergleich zu unseren Wettbewerbern sogar preiswert sind.

Bist du bereit? Hervorragend. Los geht’s!

1. Erste Lagen statt Rübenacker

Oftmals werden Trauben auf riesigen Flaschen Feldern angebaut. Hier stehen sie aber meist in einem schlechten Winkel zur Sonne und können kaum ihr volles Reifepotenzial ausschöpfen. Es heißt nicht umsonst WeinBERG.

Unsere Trauben kommen aus geschichtsträchtigen Weinbergen, die bereits seit hunderten von Jahren als solche genutzt werden. Diese Lagen versprechen optimale Voraussetzungen für Qualität. Selbstverständlich sind sie begrenzt und wir deshalb immer auf der Suche nach den wirklich guten Lagen wie dem Lengfurter Oberrot in Franken oder Hallgarten Schönhell im Rheingau. 

2. Mineralstoffreichen Gesteinsschichten statt ungeeignete Böden

Trauben werden oft auf wachstumsstarken Böden mit viel Wasservorkommen angebaut. Hier ist Wachstum garantiert und der Ertrag wird maximiert. Diesen Böden fehlt es aber an wichtigen Mineralstoffen, was die Weine dünn und ausdruckslos macht.

Die Trauben für unsere Weine stammen alle von Böden, die wenig Wasser liefern, wo die Weinreben tief wurzeln müssen, um überhaupt überleben zu können.

Dadurch dringen sie in mineralstoffreiche Böden vor und verleihen den Trauben Substanz und Charakter. Unverzichtbar für ausdrucksstarke Weine, die sich von der Masse abheben sollen.

3. Halbierung der Traubenzahl statt Maximierung der Erträge

In der konventionellen Weinherstellung liegt der Fokus darauf, die Erträge zu maximieren. Durch besonders viele Trauben im Weinberg lassen sich so je Hektar über 80 Hektoliter herstellen. Die Nährstoffe verteilen sich dann allerdings auf viele Trauben, wodurch diese wenig Extrakt, Aroma und Zucker haben. Im Grunde genommen sind sie dünn und ausdruckslos.

Bei FairGrapes werden die Trauben im Weinberg nach der Blüte per Hand selektioniert, was zu niedrigeren Erträgen führt. Es sind weniger Trauben im Weinberg, die dafür allerdings viel mehr Nährstoffe, Wasser und Kraft zur Verfügung haben. Das Ergebnis zeigt sich im Geschmack: Extraktreiche Trauben, aus denen sich vollmundige Weine herstellen lassen.

4. Selektive Lese statt Vollernter

Konventionelle Betriebe ernten maschinell, mit Vollerntern, ohne System, ohne Selektionierung.

Für die Weine von FairGrapes wird selektive Lese betrieben. Es wird nur gelesen, was reif und gesund ist. Hierfür wird vor der Lese mit dem Vollernter durch den Weinberg gegangen und alles Unerwünschte, Faule, Unreife per Hand herausgeschnitten, sodass nur die besten Trauben im fertigen Produkt landen. In manchen Lagen wird sogar immer noch ausschließlich per Hand gelesen.

5. Optimaler Lesezeitpunkt statt Massenherstellung

In der Massenherstellung arbeiten viele Betriebe unter Zeitdruck und können nicht auf das Wetter achten. So wird auch bei starkem Regen oder bei extremer Hitze gelesen.

Wir lesen unsere Trauben nur bei optimalen Bedingungen. Meist ist das ganz früh morgens, wenn die Kühle der Nacht noch spürbar ist. Bei Regen lesen wir keinesfalls, da der Wassereintrag in den Wein zu groß wäre und das die Qualität mindern würde.

6. Passionierter Weinbau statt Massenherstellung

Weingüter mit hohen Erträgen auf großen Flächen können nur notdürftig guten Weinbau leisten und bewirtschaften aufgrund von Zeitdruck ausschließlich maschinell.

Bei den Weinen von FairGrapes wird noch passionierter Weinbau betrieben. Indem weniger Fläche bewirtschaftet wird, kann diese mit vollster Hingabe und mehr Handarbeit bewirtschaftet werden.

7. Sanfte Pressung statt starke Bitternoten

Durchschnittliche Betriebe versuchen, möglichst viel aus den Trauben zu pressen. Durch die extreme Pressung steigen der Gerbstoffeintrag und die Bitternoten stark an. Die Qualität sinkt. Zudem trennen viele Betriebe den Trub vom Most mittels Flotationsgeräten, Gelatine und anderen Mitteln, die in einen guten Wein eigentlich nicht reingehören.

Wir pressen unser Lesegut ganz sachte nach dem neuesten Stand der Technik. Ziel ist es, die Trauben maximal zu 75% zu pressen, um nur den guten und reinen Traubenmost zu erhalten.

8. Sedimentation durch Schwerkraft statt Schönungsmittel

Viele Weinbaubetriebe und Winzer wollen den neuen Jahrgang möglichst schnell auf die Flasche bringen. Mit Filtrationssystemen und Schönungsmitteln wird das Naturprodukt dabei leider zur Chemiebombe.

Vor allem in der Weinherstellung braucht Gutes allerdings Zeit. Das ist auch der Grund, warum wir unseren Weinen die Zeit geben, die sie brauchen. Wir verwenden ein Minimum an Schönungsmitteln und filtrieren den Wein erst, nachdem sich der Most durch Sedimentation selbst geklärt hat. Die Bildung von Sekundäraromen entsteht während der Gärung und danach im Tanklager, auf der Hefe. Nur Weine, die ausreichend lang ruhen durften, haben das Potenzial zu großen Qualitätsweinen.

9. Schonende Filtration statt scharfe Filtration

Die meisten Weinbaubetriebe filtrieren Ihre Weine sehr scharf unter hohem Druck. Zu scharfe Filtration dünnt den Wein allerdings aus und macht ihn langweilig.

Wir geben unseren Weinen ausreichend Zeit, um sich selbst zu klären und filtrieren so wenig wie möglich, um die wertvollen Aroma-Strukturen zu erhalten. Dadurch kannst du ganz besondere Weine trinken.

10. Natürliche Mittel statt tierische Schönungsmittel

Weinproduzenten verwenden tierische Schönungsmittel wie Hühnereiweiß, Schweinegelatine oder Hausenblase.

Bei den Weinen von FairGrapes werden dagegen fast gar keine zusätzlichen Mittel eingesetzt. Es kommen lediglich natürliche Mittel wie Vitamin C, Bentonit oder Sulfite zum Einsatz.

11. Sortenreiner Ausbau statt minderwertige Cuvées

Wenn du auf die Rückseite vieler Weine schaust, wirst du feststellen, dass mehrere Rebsorten zu einem Cuvée kombiniert wurden. Es gibt zwar auch sehr gute Cuvées, doch in der Regel werden die Weine kombiniert, um Schwächen der einzelnen Weine zu vertuschen. Erst, indem verschiedene qualitativ minderwertige Weine zu einem Cuvée kombiniert werden, wird der Wein überhaupt verkehrsfähig.

Bei FairGrapes werden die Weine sortenrein ausgebaut, wodurch die typischen Akzente der jeweiligen Rebsorte hervorgehoben werden.

12. Recyceltes Papier statt schwache Ökobilanz

Die Weinbranche ist eingeschlafen. Die meisten Weingüter nutzen seit Ewigkeiten das gleiche, stillose Etikett, welches sie auf Papier mit einer schwachen Ökobilanz drucken.

Unsere Etiketten bestehen aus recyceltem Papier. Gleichzeitig ist jede Flasche FairGrapes ein kleines Kunstwerk. Die digitalen Linolschnitte auf der Vorderseite werden von der Künstlerin Rita Stern entworfen.

13. Naturschutz statt Natursünde

Weinbau ist eine Monokultur. Das ist logischerweise nicht anders möglich. Wein wächst nicht in klimaneutralen Mischwäldern. Dadurch ist er ein Störfaktor im ökologischen Gleichgewicht. In einer Monokultur ist nur eine Pflanze erwünscht, im Fall des Weinbaus die Weinrebe. Somit ist der Weinbau ein sehr einseitiges Geschäft mit der Natur. 

FairGrapes schafft hier Veränderung und wandelt das einseitige Geschäft mit der Natur in ein faires Tauschgeschäft um. Mit dem Kauf jeder Flasche wird ein konkretes Naturschutzprojekt realisiert. Dabei arbeiten wir ausschließlich mit gemeinnützigen Organisationen zusammen, die sich um eine fachgemäße Durchführung sowie die anschließende Überwachung der Projekte kümmern.

Fazit

Unsere Preise liegen über dem durchschnittlichen Preis, der in Deutschland für eine Flasche Wein gezahlt wird. Wie du siehst, steckt hinter den Weinen von FairGrapes aber auch ein anderer Aufwand als bei einem Durchschnittswein. Wenn du mich fragst, sind unsere Preise nicht nur fair, sondern fast schon etwas niedrig.

Wenn du also wahrhaft gute Weine probieren willst, dann bestelle dir heute dein Probierpaket und schmecke den Unterschied.

Cheers,
Dein Christoph